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	<title>Kommentare zu: Rezensionen &amp; Interviews</title>
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	<description>Der Blog zum Buch</description>
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		<item>
		<title>Von: Konstanze Quirmbach</title>
		<link>http://www.ichkannauchanders-blog.de/rezensionen-und-kommentare-zum-buch/comment-page-1#comment-160</link>
		<dc:creator>Konstanze Quirmbach</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 15:50:12 +0000</pubDate>
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		<description>Eine Besprechung von Konstanze Quirmbach, www.mutzumleben-blog.de

Eigentlich bin ich ganz anders.
Aber ich komme so selten dazu. (Ödon von Horvarth)

Dieses Zitat stellt Roland Kopp-Wichmann seinem Buch voran. Titel und Zitat sprechen ein bekanntes Gefühl an: Eigentlich möchte man häufig anders sein, aber trotz guten Willens schafft man es selten, tatsächlich auch anders zu handeln.

Sitzen wir also unausweichlich in unseren eigenen Psychofallen fest? – Die Antwort gibt der Autor bereits im Titel: Nein, das tun wir nicht. Wir können auch anders! Veränderung ist und bleibt immer möglich, wenn wir die erforderliche Aufmerksamkeit und Zeit investieren. In seinem Buch bietet sich der Psychotherapeut und Coach als Reiseführer „einer spannenden Entdeckungsreise“ an. „Das unbekannte Land in diesem Fall ist Ihre Persönlichkeit.“ 
Spannend ist die Reise und abwechslungsreich, kompetent und humorvoll der Reiseführer. Zu keinem Zeitpunkt hat er es nötig, belehrend zu sein, selbst wenn er uns, den Leser, auch schon einmal auf die Schippe nimmt. Humor heißt, über sich selbst lachen zu können – und sich dabei selbst ein Stück näher zu kommen. Mir hat es Spaß gemacht, mich durch die Landschaften führen zu lassen. Und wie angekündigt, habe ich mich dort auch häufiger selbst wiedergefunden.

Ich kann auch anders – eigentlich.
Übersichtlich und verständlich für jedermann und jederfrau legt Roland Kopp-Wichmann in seinem Buch „Ich kann auch anders.“ dar, warum wir – häufig entgegen unserer eigentlichen Absicht – immer wieder in bestimmte Fallen tappen: „Wir verhalten uns bisweilen so unangemessen, weil wir unbewusste Konflikte aus unserer Biografie im Berufsleben reinszenieren.“ Und mit unserem Verhalten haben wir damals einen Weg gefunden, diese Konflikte für uns zu lösen. Doch oft sind diese zur Gewohnheit gewordenen Muster heute, in unserem erwachsenen Berufs- und Privatleben, nicht mehr hilfreich. Wir stehen uns damit im Weg und produzieren neue, innere Konflikte. Und doch können wir irgendwie nicht davon lassen – zumindest solange uns nicht bewusst ist, was da eigentlich passiert. In seinem Arbeitsbuch klärt der Autor über mögliche Hintergründe auf. Er stellt Wissen zur Verfügung, setzt Handlungsimpulse und die Leser können sich das nehmen, was für sie gerade richtig ist.

Die zehn wichtigsten Psychofallen
Gewohnheitsmäßige Verhaltensweisen sind aus guten Gründen entstanden. Doch des Leben geht weiter, wir werden älter. Während sich die Lebensbedingungen verändern, bleiben Verhaltenweisen häufig die alten – da ist sie: die Psychofalle.
Roland Kopp-Wichmann trifft die Auswahl der „Psychofallen“ nicht willkürlich. Er beschreibt die 10 häufigsten Problembereiche, die in Coachings und Seminaren immer wieder zur Sprache kommen:

   1. Das Immer-Nett-Sein-Syndrom
   2. Die Angst vor Konkurrenz und Ablehnung
   3. Nicht NEIN sagen können
   4. Perfekt sein müssen
   5. Im Stress untergehen
   6. Lustlosigkeit im Beruf
   7. Probleme mit dem Chef
   8. Angst vor Konflikten
   9. Die Sucht nach Anerkennung
  10. Angst vor Gefühlen

Blinde Flecken für eigene Muster werden beleuchtet und manche Überraschung wartet auf uns. Nicht immer ganz angenehm, Licht ins Dunkel zu bringen. Doch die Ehrlichkeit uns selbst gegenüber wird belohnt, weil wir uns am Ende weniger selbst im Weg.

Der Reiseführer bietet unterschiedliche Hilfestellungen an.

Zugrundeliegende Vor-Annahmen:
Gleich zu Anfang lernen wir die Leitsätze des Autors kennen. Immer wieder greift er zur Verdeutlichung auf sie zurück. Ich finde, sie geben nicht nur diesem Buch Struktur, sondern sie sind ebenso eine wertvolle Gedankenstütze im Alltag.

„Meine Leitsätze für dieses Buch lauten:
- Der Fisch ist der letzte, der das Wasser entdeckt.
Veränderung ist schwierig.
- Die Landkarte ist nicht die Landschaft.
Weil wir die Wirklichkeit nicht direkt erkennen können, machen wir uns Landkarten von ihr.
- Das Symptom ist die Lösung.
Unser Verhalten ist nie dumm oder schlecht, sondern immer die beste Wahl aus unseren Möglichkeiten.
- Ich kann auch anders.
Wer ein Problem ändern will, muss erst herausfinden, wie er es erzeugt.“

Diese Annahmen helfen, sich selbst besser in seinem Umfeld und in der Welt wiederzufinden. Mit einer gewissen Distanz zu sich selbst (Meta-Ebene) lassen sich persönliche Schwerpunkte neu setzen. Es kann gelingen, seine Stärken und Grenzen zu sehen und sich als menschlich und gleichzeitig einzigartig anzuerkennen. Eine Annäherung an die eigenen Konflikte ist vom Boden dieser Leitsätze aus weniger schmerzhaft.

Abwehrmechanismen und Verteidigungsstrategien
Wir arbeiten hart daran, uns selbst mit Abwehrmechanismen und Verteidigungsstrategien daran zu hindern, innere Konflikte zu erkennen. Was einmal als Schutz diente, verhindert heute Leichtigkeit. Wir machen es uns schwer. Möchten wir das ändern und in beruflichen (wie auch privaten) Beziehungen weniger Konflikte haben, müssen wir neue, andere Strategien erlernen.
Wissen ist Macht – bewusst zu wissen schafft Macht und bietet die Chance der Selbst-Erkenntnis. Was bekannterweise der erste Schritt zur Veränderungen ist.

Was uns antreibt
Alte Beziehungserfahrungen und innere Antreiber führen zu automatisiertem Verhalten. Diese unbewusst erlernten Strategien sind zunächst der scheinbar einfachste Weg, mit der Welt umzugehen und sie zu bewältigen. Erkennen wir unsere individuellen Landkarten lassen sich Einzelheiten benennen: Was treibt uns? Wie gestalten wir Beziehung? Was ist uns nützlich? Können wir die Strategien benennen, lassen sie sich hinterfragen.
Der Autor bietet einen Selbsttest (S.47 – 51) zur persönlichen Einordnung alter Erfahrungen und persönlicher Antreiber an, damit der Leser seine persönlichen Psychofallen einkreisen kann.

Veränderung ist möglich
Nach der Erkenntnis kann Veränderung folgen. Einsicht und Durchblick kommen nicht plötzlich. Ein Wechsel von unbewussten Verhaltensweisen zur bewussten Entscheidung, sich gezielt anders zu verhalten, setzt Selbstreflexion voraus und das Eingeständnis, dass wir es sind, die etwas anders machen müssen. Die folgenden Schritte können den Prozess begleiten:

- Mit Achtsamkeit die eigene Landkarte aufspüren,
- mit hilfreichen Sätzen sich dem Kern des inneren Konfliktes nähern,
- mit Experimenten Neues ausprobieren,
- mit Aufschreiben von Gedanken und Fragen in seinem „Logbuch“ das Thema vertiefen.

Das ist der Weg, den der Autor aufzeigt. Das ist der Weg, es anders zu machen.
Zu den wichtigsten Psychofallen eins bis zehn (s.o.) gibt es dementsprechend je ein eigenes Kapitel mit näheren Erklärungen dazu, wie diese Fallen entstehen. Tiefer führende Fragen und hilfreiche Sätze machen den Konflikt innerlich erlebbar. Geeignete Experimente geben Impulse, sich aus der Falle zu befreien. Ein Logbuch zu führen und seinen Prozess schreibend zu begleiten, führt weiter in die Tiefe.
Alles sind nur Angebote. Das Ausprobieren bleibt dem Leser freigestellt.

Anfangen
Eines stellt Roland Kopp-Wichmann immer wieder ganz klar heraus: SIE müssen anfangen und Ihren Weg beharrlich gehen! Das nimmt Ihnen niemand ab. Und weil das dann doch nicht ganz so einfach ist und auch nicht nebenbei passiert, während Sie eben mal ein interessantes Buch lesen, bietet er auch persönliche Hilfe über seinen Blog www.ichkannauchanders-blog.de an.

Mir ist sympathisch, wie Herr Kopp-Wichmann selbst neue Wege geht und das Medium Buch mit dem Medium Internet verbindet. Er weist im Anhang nicht nur auf hilfreiche Bücher hin, sondern auch auf weitere nützliche Websites.

Fazit:
Ein sehr gelungenes Arbeitsbuch, das ernsthaft an ihrer Veränderung interessierte Leser ganz bestimmt oft in die Hand nehmen, sei es zum Nachlesen oder zum Nacharbeiten der Fragen und der vielen Anregungen. Verständlich und unterhaltsam bietet der Autor viel Sachkenntnis, Information und Anleitung. Er gibt wertvolle Informationen über psychologische Zusammenhänge, dazu nahe an der Praxis orientierte Beispiele, macht Vorschläge für manchmal auch ungewöhnliche Experimente – und all das auf vergleichsweise wenigen Seiten. Ein Ratgeber, wie ich ihn mir wünsche.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Besprechung von Konstanze Quirmbach, <a href="http://www.mutzumleben-blog.de" rel="nofollow">http://www.mutzumleben-blog.de</a></p>
<p>Eigentlich bin ich ganz anders.<br />
Aber ich komme so selten dazu. (Ödon von Horvarth)</p>
<p>Dieses Zitat stellt Roland Kopp-Wichmann seinem Buch voran. Titel und Zitat sprechen ein bekanntes Gefühl an: Eigentlich möchte man häufig anders sein, aber trotz guten Willens schafft man es selten, tatsächlich auch anders zu handeln.</p>
<p>Sitzen wir also unausweichlich in unseren eigenen Psychofallen fest? – Die Antwort gibt der Autor bereits im Titel: Nein, das tun wir nicht. Wir können auch anders! Veränderung ist und bleibt immer möglich, wenn wir die erforderliche Aufmerksamkeit und Zeit investieren. In seinem Buch bietet sich der Psychotherapeut und Coach als Reiseführer „einer spannenden Entdeckungsreise“ an. „Das unbekannte Land in diesem Fall ist Ihre Persönlichkeit.“<br />
Spannend ist die Reise und abwechslungsreich, kompetent und humorvoll der Reiseführer. Zu keinem Zeitpunkt hat er es nötig, belehrend zu sein, selbst wenn er uns, den Leser, auch schon einmal auf die Schippe nimmt. Humor heißt, über sich selbst lachen zu können – und sich dabei selbst ein Stück näher zu kommen. Mir hat es Spaß gemacht, mich durch die Landschaften führen zu lassen. Und wie angekündigt, habe ich mich dort auch häufiger selbst wiedergefunden.</p>
<p>Ich kann auch anders – eigentlich.<br />
Übersichtlich und verständlich für jedermann und jederfrau legt Roland Kopp-Wichmann in seinem Buch „Ich kann auch anders.“ dar, warum wir – häufig entgegen unserer eigentlichen Absicht – immer wieder in bestimmte Fallen tappen: „Wir verhalten uns bisweilen so unangemessen, weil wir unbewusste Konflikte aus unserer Biografie im Berufsleben reinszenieren.“ Und mit unserem Verhalten haben wir damals einen Weg gefunden, diese Konflikte für uns zu lösen. Doch oft sind diese zur Gewohnheit gewordenen Muster heute, in unserem erwachsenen Berufs- und Privatleben, nicht mehr hilfreich. Wir stehen uns damit im Weg und produzieren neue, innere Konflikte. Und doch können wir irgendwie nicht davon lassen – zumindest solange uns nicht bewusst ist, was da eigentlich passiert. In seinem Arbeitsbuch klärt der Autor über mögliche Hintergründe auf. Er stellt Wissen zur Verfügung, setzt Handlungsimpulse und die Leser können sich das nehmen, was für sie gerade richtig ist.</p>
<p>Die zehn wichtigsten Psychofallen<br />
Gewohnheitsmäßige Verhaltensweisen sind aus guten Gründen entstanden. Doch des Leben geht weiter, wir werden älter. Während sich die Lebensbedingungen verändern, bleiben Verhaltenweisen häufig die alten – da ist sie: die Psychofalle.<br />
Roland Kopp-Wichmann trifft die Auswahl der „Psychofallen“ nicht willkürlich. Er beschreibt die 10 häufigsten Problembereiche, die in Coachings und Seminaren immer wieder zur Sprache kommen:</p>
<p>   1. Das Immer-Nett-Sein-Syndrom<br />
   2. Die Angst vor Konkurrenz und Ablehnung<br />
   3. Nicht NEIN sagen können<br />
   4. Perfekt sein müssen<br />
   5. Im Stress untergehen<br />
   6. Lustlosigkeit im Beruf<br />
   7. Probleme mit dem Chef<br />
   8. Angst vor Konflikten<br />
   9. Die Sucht nach Anerkennung<br />
  10. Angst vor Gefühlen</p>
<p>Blinde Flecken für eigene Muster werden beleuchtet und manche Überraschung wartet auf uns. Nicht immer ganz angenehm, Licht ins Dunkel zu bringen. Doch die Ehrlichkeit uns selbst gegenüber wird belohnt, weil wir uns am Ende weniger selbst im Weg.</p>
<p>Der Reiseführer bietet unterschiedliche Hilfestellungen an.</p>
<p>Zugrundeliegende Vor-Annahmen:<br />
Gleich zu Anfang lernen wir die Leitsätze des Autors kennen. Immer wieder greift er zur Verdeutlichung auf sie zurück. Ich finde, sie geben nicht nur diesem Buch Struktur, sondern sie sind ebenso eine wertvolle Gedankenstütze im Alltag.</p>
<p>„Meine Leitsätze für dieses Buch lauten:<br />
- Der Fisch ist der letzte, der das Wasser entdeckt.<br />
Veränderung ist schwierig.<br />
- Die Landkarte ist nicht die Landschaft.<br />
Weil wir die Wirklichkeit nicht direkt erkennen können, machen wir uns Landkarten von ihr.<br />
- Das Symptom ist die Lösung.<br />
Unser Verhalten ist nie dumm oder schlecht, sondern immer die beste Wahl aus unseren Möglichkeiten.<br />
- Ich kann auch anders.<br />
Wer ein Problem ändern will, muss erst herausfinden, wie er es erzeugt.“</p>
<p>Diese Annahmen helfen, sich selbst besser in seinem Umfeld und in der Welt wiederzufinden. Mit einer gewissen Distanz zu sich selbst (Meta-Ebene) lassen sich persönliche Schwerpunkte neu setzen. Es kann gelingen, seine Stärken und Grenzen zu sehen und sich als menschlich und gleichzeitig einzigartig anzuerkennen. Eine Annäherung an die eigenen Konflikte ist vom Boden dieser Leitsätze aus weniger schmerzhaft.</p>
<p>Abwehrmechanismen und Verteidigungsstrategien<br />
Wir arbeiten hart daran, uns selbst mit Abwehrmechanismen und Verteidigungsstrategien daran zu hindern, innere Konflikte zu erkennen. Was einmal als Schutz diente, verhindert heute Leichtigkeit. Wir machen es uns schwer. Möchten wir das ändern und in beruflichen (wie auch privaten) Beziehungen weniger Konflikte haben, müssen wir neue, andere Strategien erlernen.<br />
Wissen ist Macht – bewusst zu wissen schafft Macht und bietet die Chance der Selbst-Erkenntnis. Was bekannterweise der erste Schritt zur Veränderungen ist.</p>
<p>Was uns antreibt<br />
Alte Beziehungserfahrungen und innere Antreiber führen zu automatisiertem Verhalten. Diese unbewusst erlernten Strategien sind zunächst der scheinbar einfachste Weg, mit der Welt umzugehen und sie zu bewältigen. Erkennen wir unsere individuellen Landkarten lassen sich Einzelheiten benennen: Was treibt uns? Wie gestalten wir Beziehung? Was ist uns nützlich? Können wir die Strategien benennen, lassen sie sich hinterfragen.<br />
Der Autor bietet einen Selbsttest (S.47 – 51) zur persönlichen Einordnung alter Erfahrungen und persönlicher Antreiber an, damit der Leser seine persönlichen Psychofallen einkreisen kann.</p>
<p>Veränderung ist möglich<br />
Nach der Erkenntnis kann Veränderung folgen. Einsicht und Durchblick kommen nicht plötzlich. Ein Wechsel von unbewussten Verhaltensweisen zur bewussten Entscheidung, sich gezielt anders zu verhalten, setzt Selbstreflexion voraus und das Eingeständnis, dass wir es sind, die etwas anders machen müssen. Die folgenden Schritte können den Prozess begleiten:</p>
<p>- Mit Achtsamkeit die eigene Landkarte aufspüren,<br />
- mit hilfreichen Sätzen sich dem Kern des inneren Konfliktes nähern,<br />
- mit Experimenten Neues ausprobieren,<br />
- mit Aufschreiben von Gedanken und Fragen in seinem „Logbuch“ das Thema vertiefen.</p>
<p>Das ist der Weg, den der Autor aufzeigt. Das ist der Weg, es anders zu machen.<br />
Zu den wichtigsten Psychofallen eins bis zehn (s.o.) gibt es dementsprechend je ein eigenes Kapitel mit näheren Erklärungen dazu, wie diese Fallen entstehen. Tiefer führende Fragen und hilfreiche Sätze machen den Konflikt innerlich erlebbar. Geeignete Experimente geben Impulse, sich aus der Falle zu befreien. Ein Logbuch zu führen und seinen Prozess schreibend zu begleiten, führt weiter in die Tiefe.<br />
Alles sind nur Angebote. Das Ausprobieren bleibt dem Leser freigestellt.</p>
<p>Anfangen<br />
Eines stellt Roland Kopp-Wichmann immer wieder ganz klar heraus: SIE müssen anfangen und Ihren Weg beharrlich gehen! Das nimmt Ihnen niemand ab. Und weil das dann doch nicht ganz so einfach ist und auch nicht nebenbei passiert, während Sie eben mal ein interessantes Buch lesen, bietet er auch persönliche Hilfe über seinen Blog <a href="http://www.ichkannauchanders-blog.de" rel="nofollow">http://www.ichkannauchanders-blog.de</a> an.</p>
<p>Mir ist sympathisch, wie Herr Kopp-Wichmann selbst neue Wege geht und das Medium Buch mit dem Medium Internet verbindet. Er weist im Anhang nicht nur auf hilfreiche Bücher hin, sondern auch auf weitere nützliche Websites.</p>
<p>Fazit:<br />
Ein sehr gelungenes Arbeitsbuch, das ernsthaft an ihrer Veränderung interessierte Leser ganz bestimmt oft in die Hand nehmen, sei es zum Nachlesen oder zum Nacharbeiten der Fragen und der vielen Anregungen. Verständlich und unterhaltsam bietet der Autor viel Sachkenntnis, Information und Anleitung. Er gibt wertvolle Informationen über psychologische Zusammenhänge, dazu nahe an der Praxis orientierte Beispiele, macht Vorschläge für manchmal auch ungewöhnliche Experimente – und all das auf vergleichsweise wenigen Seiten. Ein Ratgeber, wie ich ihn mir wünsche.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Günter Bielemeier</title>
		<link>http://www.ichkannauchanders-blog.de/rezensionen-und-kommentare-zum-buch/comment-page-1#comment-158</link>
		<dc:creator>Günter Bielemeier</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 06:28:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ichkannauchanders-blog.de/?p=529#comment-158</guid>
		<description>&lt;strong&gt;Informativer Ratgeber mit vielen Tipps, wie man den Berufsalltag besser meistert.&lt;/strong&gt;

Auch der schönste Arbeitsplatz kann zu einer Stressfalle werden, wenn einen &quot;liebe&quot; Kollegen aufs Korn genommen haben, wenn ein herrischer Chef das Leben zwischen acht und achtzehn Uhr zur Qual macht, wenn schwierige Kunden die Laune verderben. Und dann meint man oft: Wieso passiert immer mir so etwas?

Wie man in eine solche Psychofalle (Warum gerade ich und kein anderer?) hineintappt und wie man wieder herauskommt, das erläutert der Autor, Diplompsychologe und Führungskräftetrainer, anschaulich und mit vielen Tipps in einem Ratgeber. Er zeigt, wie man das &quot;Immer-nett-Syndrom&quot; überwindet; wie man die Angst vor vernichtender Kritik hinter sich lasen kann; wie man sich besser durchsetzen lernt; wie man die eigene Motivationslosigkeit besiegt.

Ein wirklich informatives Buch, das auf den Punkt bringt und mit vielen Beispielen zeigt, wie man den beruflichen Alltag besser in den Griff bekommt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Informativer Ratgeber mit vielen Tipps, wie man den Berufsalltag besser meistert.</strong></p>
<p>Auch der schönste Arbeitsplatz kann zu einer Stressfalle werden, wenn einen &#8220;liebe&#8221; Kollegen aufs Korn genommen haben, wenn ein herrischer Chef das Leben zwischen acht und achtzehn Uhr zur Qual macht, wenn schwierige Kunden die Laune verderben. Und dann meint man oft: Wieso passiert immer mir so etwas?</p>
<p>Wie man in eine solche Psychofalle (Warum gerade ich und kein anderer?) hineintappt und wie man wieder herauskommt, das erläutert der Autor, Diplompsychologe und Führungskräftetrainer, anschaulich und mit vielen Tipps in einem Ratgeber. Er zeigt, wie man das &#8220;Immer-nett-Syndrom&#8221; überwindet; wie man die Angst vor vernichtender Kritik hinter sich lasen kann; wie man sich besser durchsetzen lernt; wie man die eigene Motivationslosigkeit besiegt.</p>
<p>Ein wirklich informatives Buch, das auf den Punkt bringt und mit vielen Beispielen zeigt, wie man den beruflichen Alltag besser in den Griff bekommt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Zamyat M. Klein</title>
		<link>http://www.ichkannauchanders-blog.de/rezensionen-und-kommentare-zum-buch/comment-page-1#comment-157</link>
		<dc:creator>Zamyat M. Klein</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 05:04:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ichkannauchanders-blog.de/?p=529#comment-157</guid>
		<description>&lt;strong&gt;Persönliche Erlebnisse bei der Durcharbeitung des Buches&lt;/strong&gt;

In diesem kleinen Taschenbuch steckt eine überraschende Menge drin. So viel, dass ich manchmal ins Schwimmen komme. Vorweg: Sicher bekommt hier jeder Leser Hinweise und Erkenntnisse über sich selbst und andere und kann Impulse und konkrete Anregungen mitnehmen. Das alleine reicht ja schon, um den Kauf eines Buches lohnenswert zu machen.

Gleichzeitig ist es auch ein wenig erschlagend für mich, obwohl ich grundsätzlich lieber mehr als weniger habe. Das mag aber daran liegen, dass ich mich dem Thema Probleme&quot; nicht gerne auf diese analytische Weise nähere. Mein Thema sind ja kreative Problemlösungstechniken&quot;, weshalb ich lieber lösungsorientiert da herangehe.
Dennoch habe ich früher selbst lange Therapie und Therapieausbildungen gemacht und mich bereit erklärt, eine Rezension zu schreiben.

Also hinein ins Psychogetümmel, immerhin bin ich ja mutig und immer an Weiterentwicklung interessiert, durchaus auch ehrlich und selbstkritisch den eigenen Macken gegenüber- also ganz gute Voraussetzungen für die Arbeit mit dem Buch.

Nun der Reihe nach:

Der Anfang ruft gleich Widerstand in mir wach. Kopp-Wichmann betont nämlich immer wieder: Veränderung ist nicht leicht, es ist harte Arbeit! Eine Entdeckungsreise in ein unbekanntes Land ist immer etwas mühsam.&quot; Und was ist mit Neugier und Abenteuerlust? Gerade eine Reise in die eigene Psyche kann hoch spannend sein.
Weiter steht da: Aber ich warne Sie: Dies ist kein Buch zum Lesen und Weglegen...&quot;
Die Sprache ist mir in der Einleitung eindeutig zu negativ. Ich persönlich liebe eher Ermutigung, durchaus kleine Provokation, die mich herausfordert.

Veränderung ist auch nicht immer schwierig. Sicher kenne ich viele Beispiele, wo auch ich länger daran arbeiten musste, aber es gibt ebenso Beispiele, wo ein stark emotionales Erlebnis schlagartig einen Schalter im Innern umlegen kann.

Warum also die Leser gleich zu Anfang ins Bockshorn jagen und abschrecken? Zumal die Lektüre des Buches erfreulicherweise keinesfalls trocken und anstrengend ist.


Der Autor schreibt sehr konkret, immer wieder mit Fallbeispielen, die den eigenen Bezug erleichtern sollen. Allerdings werde ich mit der Zeit ungeduldig. Als praktischer Mensch will ich loslegen. Was heißt das jetzt für mich? Was kann ich mit den Erkenntnissen tun?

Zuerst zeigt der Autor auf, dass viele der aktuellen Probleme ihre Wurzeln in der Kindheit haben, in Familie und Schule. Es geht darum, diese alten Muster zu erkennen und aufzulösen, da sie für uns als Erwachsene nicht mehr unbedingt stimmen oder hilfreich sind.
Es folgen viele Beispiele von Abwehrmechanismen und Verteidigungsreaktionen, die uns helfen sollen, diese zukünftig zu erkennen. Doch hier bin ich von der Fülle überfordert. Das kann ich mir ganz sicher nicht merken. Nicht alle Beispiele verstehe ich, andere kommen mir bekannt vor.

Den altbekannten Antreiber- Test führe ich aus Spaß noch einmal durch- und siehe da, es gibt leichte Verschiebungen. Leider in der Hinsicht, dass das Ergebnis nun noch weniger eindeutig ist. Wie bei fast allen Tests: ich habe von jedem etwas- und das fast gleich ausgeprägt. Selbst der Antreiber, der früher am schwächsten war, hat nun aufgeholt. Doch einer sticht dennoch hervor: Beeil dich!

Auf S. 53 geht es dann los: Wie Sie sich aus einer Psychofalle befreien können.&quot;

Dieser Teil gefällt mir sehr gut. Eine kurze Einführung in das jeweilige konkrete Thema, Fragen zum Thema, die zeigen, ob es das eigene ist oder eher nicht. Einzelne Aspekte werden genauer beleuchtet, auch immer mit konkreten Fallbeispielen. Und schließlich endet jedes dieser Kapitel mit konkreten Übungen und Hilfen, wie man an diesem Thema arbeiten und sich aus der Falle befreien kann.

Ein für mich absolut verblüffendes Ergebnis war, dass mir ein Tipp&quot; offensichtlich ungeplant im Gedächtnis blieb und mich zu entsprechenden Experimenten verführte, obwohl ich es bewusst gar nicht geplant hatte. Aber offensichtlich hatte dieser eine Satz: Riskieren Sie pro Tag einen Konflikt&quot; einiges bei mir angestoßen.
Ich bin nämlich ziemlich konfliktscheu. Doch dann bemerkte ich, wie ich an einem Tag mit drei Leuten ziemlich Klartext redete bzw. per E-Mail schrieb. Und Gottlob auch die Erfahrung machte, dass klare Worte nicht immer zu Streit und Trennung führen, sondern Dinge geregelt und geklärt wurden, ohne die Beziehung zu gefährden.

Ähnlich konkrete Auswirkungen hatte der nächst Tipp: Respektieren Sie pro Tag eine Grenze.&quot; Ein aktuelles Thema sprang mich an, wo ich mich schon wieder mal selbst unter zeitlichen Druck gesetzt hatte. Durch diese kleine Anregung fiel es mir aber schlagartig auf: Das mache ich ganz alleine. Ich gebe anderen die Macht&quot;, darüber zu bestimmen, was ich in diesem Fall aber überhaupt nicht musste. Ich ganz alleine konnte das entscheiden. Und habe sofort die Bremse gezogen und umgeplant.

Neben den konkreten Experimenten gibt es noch hilfreiche Sätze&quot;, die man sich leise oder laut vorspricht- und die eigene innere Reaktion testet und wahrnimmt. Klingelt da etwas? Wird Widerstand erzeugt? Wird mir heiß und kalt oder lässt es mich neutral?

All das sind wichtige Hinweise, die einem helfen können, die eigenen Mechanismen zu ergründen und zu verändern, auf dass sie nicht mehr automatisch wie seit 30 Jahren weiterlaufen.

Eine Frage bleibt für mich allerdings: wer soll wie mit diesem Buch arbeiten?
Normalerweise setzt sich ja niemand hin und liest erst mal alle Gruselmöglichkeiten menschlicher Abgründe, um die eigenen Macken zu suchen. Sondern man hat ein konkretes Problem und will es loswerden.
Doch so einfach kann ich das ja nicht herausfiltern und quasi per Index die passenden Seiten auswählen- und fertig.
Aber vielleicht steht mir da ja mein Antreiber Sei perfekt&quot; im Weg, der meint, dass man Bücher von vorne bis hinten durcharbeiten muss?

Insgesamt ist es sehr gut lesbar und jeder wird auf Vertrautes und Bekanntes stoßen. Es ist nicht abgehoben, nicht abstrakt und theoretisch, sondern aus dem vollen Leben. Und wenn Sie ehrlich mit sich selbst sind, werden Sie eine Menge entdecken- und verändern können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Persönliche Erlebnisse bei der Durcharbeitung des Buches</strong></p>
<p>In diesem kleinen Taschenbuch steckt eine überraschende Menge drin. So viel, dass ich manchmal ins Schwimmen komme. Vorweg: Sicher bekommt hier jeder Leser Hinweise und Erkenntnisse über sich selbst und andere und kann Impulse und konkrete Anregungen mitnehmen. Das alleine reicht ja schon, um den Kauf eines Buches lohnenswert zu machen.</p>
<p>Gleichzeitig ist es auch ein wenig erschlagend für mich, obwohl ich grundsätzlich lieber mehr als weniger habe. Das mag aber daran liegen, dass ich mich dem Thema Probleme&#8221; nicht gerne auf diese analytische Weise nähere. Mein Thema sind ja kreative Problemlösungstechniken&#8221;, weshalb ich lieber lösungsorientiert da herangehe.<br />
Dennoch habe ich früher selbst lange Therapie und Therapieausbildungen gemacht und mich bereit erklärt, eine Rezension zu schreiben.</p>
<p>Also hinein ins Psychogetümmel, immerhin bin ich ja mutig und immer an Weiterentwicklung interessiert, durchaus auch ehrlich und selbstkritisch den eigenen Macken gegenüber- also ganz gute Voraussetzungen für die Arbeit mit dem Buch.</p>
<p>Nun der Reihe nach:</p>
<p>Der Anfang ruft gleich Widerstand in mir wach. Kopp-Wichmann betont nämlich immer wieder: Veränderung ist nicht leicht, es ist harte Arbeit! Eine Entdeckungsreise in ein unbekanntes Land ist immer etwas mühsam.&#8221; Und was ist mit Neugier und Abenteuerlust? Gerade eine Reise in die eigene Psyche kann hoch spannend sein.<br />
Weiter steht da: Aber ich warne Sie: Dies ist kein Buch zum Lesen und Weglegen&#8230;&#8221;<br />
Die Sprache ist mir in der Einleitung eindeutig zu negativ. Ich persönlich liebe eher Ermutigung, durchaus kleine Provokation, die mich herausfordert.</p>
<p>Veränderung ist auch nicht immer schwierig. Sicher kenne ich viele Beispiele, wo auch ich länger daran arbeiten musste, aber es gibt ebenso Beispiele, wo ein stark emotionales Erlebnis schlagartig einen Schalter im Innern umlegen kann.</p>
<p>Warum also die Leser gleich zu Anfang ins Bockshorn jagen und abschrecken? Zumal die Lektüre des Buches erfreulicherweise keinesfalls trocken und anstrengend ist.</p>
<p>Der Autor schreibt sehr konkret, immer wieder mit Fallbeispielen, die den eigenen Bezug erleichtern sollen. Allerdings werde ich mit der Zeit ungeduldig. Als praktischer Mensch will ich loslegen. Was heißt das jetzt für mich? Was kann ich mit den Erkenntnissen tun?</p>
<p>Zuerst zeigt der Autor auf, dass viele der aktuellen Probleme ihre Wurzeln in der Kindheit haben, in Familie und Schule. Es geht darum, diese alten Muster zu erkennen und aufzulösen, da sie für uns als Erwachsene nicht mehr unbedingt stimmen oder hilfreich sind.<br />
Es folgen viele Beispiele von Abwehrmechanismen und Verteidigungsreaktionen, die uns helfen sollen, diese zukünftig zu erkennen. Doch hier bin ich von der Fülle überfordert. Das kann ich mir ganz sicher nicht merken. Nicht alle Beispiele verstehe ich, andere kommen mir bekannt vor.</p>
<p>Den altbekannten Antreiber- Test führe ich aus Spaß noch einmal durch- und siehe da, es gibt leichte Verschiebungen. Leider in der Hinsicht, dass das Ergebnis nun noch weniger eindeutig ist. Wie bei fast allen Tests: ich habe von jedem etwas- und das fast gleich ausgeprägt. Selbst der Antreiber, der früher am schwächsten war, hat nun aufgeholt. Doch einer sticht dennoch hervor: Beeil dich!</p>
<p>Auf S. 53 geht es dann los: Wie Sie sich aus einer Psychofalle befreien können.&#8221;</p>
<p>Dieser Teil gefällt mir sehr gut. Eine kurze Einführung in das jeweilige konkrete Thema, Fragen zum Thema, die zeigen, ob es das eigene ist oder eher nicht. Einzelne Aspekte werden genauer beleuchtet, auch immer mit konkreten Fallbeispielen. Und schließlich endet jedes dieser Kapitel mit konkreten Übungen und Hilfen, wie man an diesem Thema arbeiten und sich aus der Falle befreien kann.</p>
<p>Ein für mich absolut verblüffendes Ergebnis war, dass mir ein Tipp&#8221; offensichtlich ungeplant im Gedächtnis blieb und mich zu entsprechenden Experimenten verführte, obwohl ich es bewusst gar nicht geplant hatte. Aber offensichtlich hatte dieser eine Satz: Riskieren Sie pro Tag einen Konflikt&#8221; einiges bei mir angestoßen.<br />
Ich bin nämlich ziemlich konfliktscheu. Doch dann bemerkte ich, wie ich an einem Tag mit drei Leuten ziemlich Klartext redete bzw. per E-Mail schrieb. Und Gottlob auch die Erfahrung machte, dass klare Worte nicht immer zu Streit und Trennung führen, sondern Dinge geregelt und geklärt wurden, ohne die Beziehung zu gefährden.</p>
<p>Ähnlich konkrete Auswirkungen hatte der nächst Tipp: Respektieren Sie pro Tag eine Grenze.&#8221; Ein aktuelles Thema sprang mich an, wo ich mich schon wieder mal selbst unter zeitlichen Druck gesetzt hatte. Durch diese kleine Anregung fiel es mir aber schlagartig auf: Das mache ich ganz alleine. Ich gebe anderen die Macht&#8221;, darüber zu bestimmen, was ich in diesem Fall aber überhaupt nicht musste. Ich ganz alleine konnte das entscheiden. Und habe sofort die Bremse gezogen und umgeplant.</p>
<p>Neben den konkreten Experimenten gibt es noch hilfreiche Sätze&#8221;, die man sich leise oder laut vorspricht- und die eigene innere Reaktion testet und wahrnimmt. Klingelt da etwas? Wird Widerstand erzeugt? Wird mir heiß und kalt oder lässt es mich neutral?</p>
<p>All das sind wichtige Hinweise, die einem helfen können, die eigenen Mechanismen zu ergründen und zu verändern, auf dass sie nicht mehr automatisch wie seit 30 Jahren weiterlaufen.</p>
<p>Eine Frage bleibt für mich allerdings: wer soll wie mit diesem Buch arbeiten?<br />
Normalerweise setzt sich ja niemand hin und liest erst mal alle Gruselmöglichkeiten menschlicher Abgründe, um die eigenen Macken zu suchen. Sondern man hat ein konkretes Problem und will es loswerden.<br />
Doch so einfach kann ich das ja nicht herausfiltern und quasi per Index die passenden Seiten auswählen- und fertig.<br />
Aber vielleicht steht mir da ja mein Antreiber Sei perfekt&#8221; im Weg, der meint, dass man Bücher von vorne bis hinten durcharbeiten muss?</p>
<p>Insgesamt ist es sehr gut lesbar und jeder wird auf Vertrautes und Bekanntes stoßen. Es ist nicht abgehoben, nicht abstrakt und theoretisch, sondern aus dem vollen Leben. Und wenn Sie ehrlich mit sich selbst sind, werden Sie eine Menge entdecken- und verändern können.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Loni Fischer</title>
		<link>http://www.ichkannauchanders-blog.de/rezensionen-und-kommentare-zum-buch/comment-page-1#comment-156</link>
		<dc:creator>Loni Fischer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 04:56:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ichkannauchanders-blog.de/?p=529#comment-156</guid>
		<description>Das was ich bisher gelesen habe ist erfolgversprechend. Sich selbst zu ändern ist noch schwieriger wie in dem Buch beschrieben,vor allem muss man sehr selbstkritisch sein und absolut ehrlich.Wer nur halbherzig an die Sache geht kann es direkt lassen ich habe mich der ersten Aufgabe gestellt indem ich in einem vollen Wartezimmer auf den Stuhl gestiegen bin.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das was ich bisher gelesen habe ist erfolgversprechend. Sich selbst zu ändern ist noch schwieriger wie in dem Buch beschrieben,vor allem muss man sehr selbstkritisch sein und absolut ehrlich.Wer nur halbherzig an die Sache geht kann es direkt lassen ich habe mich der ersten Aufgabe gestellt indem ich in einem vollen Wartezimmer auf den Stuhl gestiegen bin.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Heide Liebmann</title>
		<link>http://www.ichkannauchanders-blog.de/rezensionen-und-kommentare-zum-buch/comment-page-1#comment-155</link>
		<dc:creator>Heide Liebmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 04:54:15 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Lust auf Experimente gegen die Angst?&lt;/strong&gt;

Was mir besonders an diesem Ratgeber gefällt, ist der sehr pragmatische Ansatz: Roland Kopp-Wichmann erklärt in einfachen Worten, woran es liegt, dass wir uns manchmal selbst im Weg stehen. 10 Psychofallen hat er identifiziert, und auch wenn man sich schon länger mit den eigenen Themen beschäftigt, kann man hier noch gute Anregungen finden, um bestimmten Verhaltensweisen mal auf den Zahn zu fühlen.

Kommt dir zum Beispiel der Satz &quot;Ich kann mich nicht gut verkaufen&quot; irgendwie bekannt vor? Roland Kopp-Wichmann erklärt, dass es dabei meist um die Angst vor Konkurrenz und Ablehnung geht, die es zu überwinden gilt.

Indizien dafür sind zum Beispiel, wenn es einem schwer fällt, ein angemessenes Honorar zu verlangen oder auch, sich und seine Leistungen mit einer knackigen Kurzpräsentation vorzustellen. Überhaupt ist das Thema &quot;in Kontakt gehen&quot; oft mit Ängsten behaftet oder man lehnt Menschen ab, die sich scheinbar in den Mittelpunkt stellen. Auch Schwierigkeiten in der Akquise sind natürlich mit dieser speziellen Psychofalle verknüpft.

Woran liegt es, dass auch viele meiner Kunden sich vehement gegen das &quot;Verkaufen&quot; wehren?

Das kann etwa daran liegen, dass die meisten von uns sehr stark identifiziert sind mit dem, was wir tun oder verkaufen. Wenn unser Angebot dann nicht angenommen wird, fühlen wir uns unbewusst auf der persönlichen Ebene abgelehnt. Implizite Botschaften können zum Beispiel lauten &quot;Was du kannst, ist nicht viel wert&quot; - eine Ansage, die wir oft schon in der Kindheit zu hören bekommen haben. Auch Sätze wie &quot;Was glaubst du denn, wer du eigentlich bist?&quot; vermitteln schon früh, dass man eben nichts Besonderes ist. So lernt man nur schlecht, der eigenen Leistung gegenüber angemessene Wertschätzung zu entwickeln.

Roland Kopp-Wichmann schildert in diesem Kapitel - wie im gesamten Buch immer wieder - konkrete Beispiele von Menschen, die solche Überzeugungen mit sich herumschleppen, und er zeigt auch, wie sie Lösungen dafür entwickeln konnten. Er leitet dazu an, sehr genau auf innere Reaktionen zu achten und nach und nach ein Gespür dafür zu entwickeln, wie man die alte Verhaltensweise durch eine neue, angemessenere ersetzen kann.

Wo die Angst ist, da geht&#039;s lang!

Und er schlägt in jedem Kapitel ein paar Experimente vor, um der jeweils zugrunde liegenden Angst aktiv zu begegnen. Man kann natürlich jede Menge &quot;vernünftiger&quot; Argumente dafür finden, warum diese Experimente Blödsinn sind. Aber damit bestätigt man letztlich nur, dass die Angst vor Veränderung die Macht über das eigene Handeln hat. &quot;Das Wichtigste ist, dass Sie erleben, dass Sie stärker als Ihre Angst sind,&quot; schreibt Roland Kopp-Wichmann. Das kann ich nur bestätigen. Mein persönliches Lebensmotto lautet schon seit Jahren &quot;Wo die Angst ist, da geht&#039;s lang&quot;, weil ich gelernt habe, dass Ängste die besten Wegweiser für meine Entwicklung sind.

Die zentrale Botschaft des Buches lautet: &quot;Veränderung ist möglich - aber du musst dich aktiv dafür entscheiden und deine Komfortzone verlassen.&quot; Wer also herausfinden möchte, wieso er an bestimmten Punkten beruflich nicht weiterkommt, findet hier bestimmt ein paar Ansätze, den eigenen Psychofallen auf die Spur zu kommen und neue Verhaltensweisen zu entwickeln. Und auf dem Blog zum Buch unter findest du noch weiterführende Links und Ideen und einige Tests, um herauszufinden, wo deine ganz persönlichen Stolperfallen liegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lust auf Experimente gegen die Angst?</strong></p>
<p>Was mir besonders an diesem Ratgeber gefällt, ist der sehr pragmatische Ansatz: Roland Kopp-Wichmann erklärt in einfachen Worten, woran es liegt, dass wir uns manchmal selbst im Weg stehen. 10 Psychofallen hat er identifiziert, und auch wenn man sich schon länger mit den eigenen Themen beschäftigt, kann man hier noch gute Anregungen finden, um bestimmten Verhaltensweisen mal auf den Zahn zu fühlen.</p>
<p>Kommt dir zum Beispiel der Satz &#8220;Ich kann mich nicht gut verkaufen&#8221; irgendwie bekannt vor? Roland Kopp-Wichmann erklärt, dass es dabei meist um die Angst vor Konkurrenz und Ablehnung geht, die es zu überwinden gilt.</p>
<p>Indizien dafür sind zum Beispiel, wenn es einem schwer fällt, ein angemessenes Honorar zu verlangen oder auch, sich und seine Leistungen mit einer knackigen Kurzpräsentation vorzustellen. Überhaupt ist das Thema &#8220;in Kontakt gehen&#8221; oft mit Ängsten behaftet oder man lehnt Menschen ab, die sich scheinbar in den Mittelpunkt stellen. Auch Schwierigkeiten in der Akquise sind natürlich mit dieser speziellen Psychofalle verknüpft.</p>
<p>Woran liegt es, dass auch viele meiner Kunden sich vehement gegen das &#8220;Verkaufen&#8221; wehren?</p>
<p>Das kann etwa daran liegen, dass die meisten von uns sehr stark identifiziert sind mit dem, was wir tun oder verkaufen. Wenn unser Angebot dann nicht angenommen wird, fühlen wir uns unbewusst auf der persönlichen Ebene abgelehnt. Implizite Botschaften können zum Beispiel lauten &#8220;Was du kannst, ist nicht viel wert&#8221; &#8211; eine Ansage, die wir oft schon in der Kindheit zu hören bekommen haben. Auch Sätze wie &#8220;Was glaubst du denn, wer du eigentlich bist?&#8221; vermitteln schon früh, dass man eben nichts Besonderes ist. So lernt man nur schlecht, der eigenen Leistung gegenüber angemessene Wertschätzung zu entwickeln.</p>
<p>Roland Kopp-Wichmann schildert in diesem Kapitel &#8211; wie im gesamten Buch immer wieder &#8211; konkrete Beispiele von Menschen, die solche Überzeugungen mit sich herumschleppen, und er zeigt auch, wie sie Lösungen dafür entwickeln konnten. Er leitet dazu an, sehr genau auf innere Reaktionen zu achten und nach und nach ein Gespür dafür zu entwickeln, wie man die alte Verhaltensweise durch eine neue, angemessenere ersetzen kann.</p>
<p>Wo die Angst ist, da geht&#8217;s lang!</p>
<p>Und er schlägt in jedem Kapitel ein paar Experimente vor, um der jeweils zugrunde liegenden Angst aktiv zu begegnen. Man kann natürlich jede Menge &#8220;vernünftiger&#8221; Argumente dafür finden, warum diese Experimente Blödsinn sind. Aber damit bestätigt man letztlich nur, dass die Angst vor Veränderung die Macht über das eigene Handeln hat. &#8220;Das Wichtigste ist, dass Sie erleben, dass Sie stärker als Ihre Angst sind,&#8221; schreibt Roland Kopp-Wichmann. Das kann ich nur bestätigen. Mein persönliches Lebensmotto lautet schon seit Jahren &#8220;Wo die Angst ist, da geht&#8217;s lang&#8221;, weil ich gelernt habe, dass Ängste die besten Wegweiser für meine Entwicklung sind.</p>
<p>Die zentrale Botschaft des Buches lautet: &#8220;Veränderung ist möglich &#8211; aber du musst dich aktiv dafür entscheiden und deine Komfortzone verlassen.&#8221; Wer also herausfinden möchte, wieso er an bestimmten Punkten beruflich nicht weiterkommt, findet hier bestimmt ein paar Ansätze, den eigenen Psychofallen auf die Spur zu kommen und neue Verhaltensweisen zu entwickeln. Und auf dem Blog zum Buch unter findest du noch weiterführende Links und Ideen und einige Tests, um herauszufinden, wo deine ganz persönlichen Stolperfallen liegen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Bücherhüpfer</title>
		<link>http://www.ichkannauchanders-blog.de/rezensionen-und-kommentare-zum-buch/comment-page-1#comment-154</link>
		<dc:creator>Bücherhüpfer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 04:52:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ichkannauchanders-blog.de/?p=529#comment-154</guid>
		<description>Wer den Problemen im Berufsleben und im Privaten wirklich auf den Grund gehen will, bekommt mit diesem Buch eine klasse Anleitung dazu. Viel Eigeninitiative, Zeit und Geduld sind natürlich für jede Veränderung der eigenen Persönlichkeit notwendig - diese Investitionen nimmt einem das Buch nicht ab. Aber das Buch zeigt eine sehr hilfreiche Methode auf, über die innere Achtsamkeit mit seinem Unterbewusstsein in Kontakt zu treten. Zudem werden viele gute Beispiele erzählt, wo die Ursache allen Übels liegen könnte. Roland Kopp-Wichmann vergisst bei allem Ernst nicht den Humor und einige Schmunzler besonders über einen selbst sind garantiert. 

Die Seminare von ihm sind übrigens auch sehr zu empfehlen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer den Problemen im Berufsleben und im Privaten wirklich auf den Grund gehen will, bekommt mit diesem Buch eine klasse Anleitung dazu. Viel Eigeninitiative, Zeit und Geduld sind natürlich für jede Veränderung der eigenen Persönlichkeit notwendig &#8211; diese Investitionen nimmt einem das Buch nicht ab. Aber das Buch zeigt eine sehr hilfreiche Methode auf, über die innere Achtsamkeit mit seinem Unterbewusstsein in Kontakt zu treten. Zudem werden viele gute Beispiele erzählt, wo die Ursache allen Übels liegen könnte. Roland Kopp-Wichmann vergisst bei allem Ernst nicht den Humor und einige Schmunzler besonders über einen selbst sind garantiert. </p>
<p>Die Seminare von ihm sind übrigens auch sehr zu empfehlen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sigrid Etschmaier</title>
		<link>http://www.ichkannauchanders-blog.de/rezensionen-und-kommentare-zum-buch/comment-page-1#comment-153</link>
		<dc:creator>Sigrid Etschmaier</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 04:49:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ichkannauchanders-blog.de/?p=529#comment-153</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Kopp-Wichmann!
Wollte nur einmal kurz rückmelden, wie begeistert ich von Ihrem Buch, der Klarheit und Direktheit bin. Arbeite es seit Beginn der Woche durch und bin fast fertig, kann es kaum weglegen. Trifft so vieles punktgenau und ist so einfach zu verstehen! Habe gerade bei Amazon 5!!! weitere bestellt um sie zu verschenken! Gratulation!!! Vielleicht wird es etwas mit einem Seminar, aber das braucht doch so einige Planung, bin aus Österreich. Aber wahrscheinlich komme ich noch in nächster Zeit einmal mit einer konkreten Frage auf Sie zurück (mangelnde Durchsetzungsfähigkeit als Vorgesetzte, hohe Durchsetzungsfähigkeit als Untergebene...)  Im Übrigen ist es nicht so schwer Analogien zum Privatleben herzustellen!
Liebe Grüße
Sigrid Etschmaier</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Kopp-Wichmann!<br />
Wollte nur einmal kurz rückmelden, wie begeistert ich von Ihrem Buch, der Klarheit und Direktheit bin. Arbeite es seit Beginn der Woche durch und bin fast fertig, kann es kaum weglegen. Trifft so vieles punktgenau und ist so einfach zu verstehen! Habe gerade bei Amazon 5!!! weitere bestellt um sie zu verschenken! Gratulation!!! Vielleicht wird es etwas mit einem Seminar, aber das braucht doch so einige Planung, bin aus Österreich. Aber wahrscheinlich komme ich noch in nächster Zeit einmal mit einer konkreten Frage auf Sie zurück (mangelnde Durchsetzungsfähigkeit als Vorgesetzte, hohe Durchsetzungsfähigkeit als Untergebene&#8230;)  Im Übrigen ist es nicht so schwer Analogien zum Privatleben herzustellen!<br />
Liebe Grüße<br />
Sigrid Etschmaier</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jan Schlieter</title>
		<link>http://www.ichkannauchanders-blog.de/rezensionen-und-kommentare-zum-buch/comment-page-1#comment-152</link>
		<dc:creator>Jan Schlieter</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 03:35:09 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Man sollte immer so perfekt wie möglich sein&quot;&lt;/strong&gt;

Wer immer Vollgas gibt, scheint zunächst im Vorteil zu sein. Schließlich winken Erfolg und Beliebtheit, zumindest beim Vorgesetzten. Doch so eine Einstellung führt früher oder später auch zu Verzettelung, Dauerstress und mitunter gar zum Burn-out. Vom &quot;Teufelskreis Perfektionismus-Falle&quot; spricht deshalb der Heidelberger Führungskräftetrainer Roland Kopp-Wichmann. Für ihn entsteht diese Haltung aus der Sorge, nur geliebt zu werden, wenn man stets seine Leistungsfähigkeit beweist.

Um diese und andere Fehlprogrammierungen zu beenden, empfiehlt er Experimente: ab und zu etwas absichtlich unperfekt zu machen (etwa E-Mails trotz Schreibfehlern senden) oder wie die Japaner gezielt Schönheit in der Unvollkommenheit zu finden. Hilfreich ist zudem, sich die 80/20-Regel vor Augen zu führen: In fast jeder Situation genügen für 80 Prozent des idealen Ergebnisses nämlich 20 Prozent Aufwand - und das ist fast immer ausreichend!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Man sollte immer so perfekt wie möglich sein&#8221;</strong></p>
<p>Wer immer Vollgas gibt, scheint zunächst im Vorteil zu sein. Schließlich winken Erfolg und Beliebtheit, zumindest beim Vorgesetzten. Doch so eine Einstellung führt früher oder später auch zu Verzettelung, Dauerstress und mitunter gar zum Burn-out. Vom &#8220;Teufelskreis Perfektionismus-Falle&#8221; spricht deshalb der Heidelberger Führungskräftetrainer Roland Kopp-Wichmann. Für ihn entsteht diese Haltung aus der Sorge, nur geliebt zu werden, wenn man stets seine Leistungsfähigkeit beweist.</p>
<p>Um diese und andere Fehlprogrammierungen zu beenden, empfiehlt er Experimente: ab und zu etwas absichtlich unperfekt zu machen (etwa E-Mails trotz Schreibfehlern senden) oder wie die Japaner gezielt Schönheit in der Unvollkommenheit zu finden. Hilfreich ist zudem, sich die 80/20-Regel vor Augen zu führen: In fast jeder Situation genügen für 80 Prozent des idealen Ergebnisses nämlich 20 Prozent Aufwand &#8211; und das ist fast immer ausreichend!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Maren Schürmann</title>
		<link>http://www.ichkannauchanders-blog.de/rezensionen-und-kommentare-zum-buch/comment-page-1#comment-151</link>
		<dc:creator>Maren Schürmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 03:25:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ichkannauchanders-blog.de/?p=529#comment-151</guid>
		<description>&lt;strong&gt;Überleben im Arbeitsleben:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Mehr Verständnis für merkwürdiges Verhalten – das eigene und das der Kollegen. Ein kleiner Ratgeber
&lt;/em&gt;
Eine Kollegin kommt stets zu spät, hat aber noch nie ihren Flug in den Urlaub verpasst. Ein Kollege macht aus jeder Diskussion einen Machtkampf. Und ein Chef duldet neben sich nur schleimende Ja-Sager. Hinter solch widersinnigem Verhalten steckt immer ein handfester Nutzen, meint Roland Kopp-Wichmann. Doch fragen bräuchte man den Betreffenden nicht danach. Denn er würde gar nicht wissen, „warum er sich so bescheuert verhält“.

Das ist das große Problem an den vielen kleinen Problemen im Arbeitsalltag: Oft läuft das Verhalten unbewusst ab, so der Psychologe, Coach und Paartherapeut. Denn wer als Kind gelernt habe, wie er zum Beispiel auf Kritik reagieren sollte, werde sich als Erwachsener automatisch so verhalten, meint der Autor von „Ich kann auch anders – Psychofallen im Beruf erkennen“. Und verrät durch diesen Titel schon – wie es sich für einen anständigen Ratgeber gehört –, dass die Lösung in dem Buch gleich mitgeliefert wird: intensive Selbstreflexion.

Mithilfe von vielen Beispielen, einer schwungvollen Schreibe und eindringlicher Rhetorik, zeigt der ehemalige Werbetexter, warum wir uns selbst – ja, wiederholen wir es – „so bescheuert verhalten“. Das hat viel mit den „Inneren Antreibern“ zu tun: Während bei dem einen der Anspruch „Sei perfekt“ überwiegt, ist es beim anderen „Sei stark!“ oder „Mach es allen recht“. Ein kleiner Test zeigt einem schnell, welchen Inneren Antreibern man selbst gehorcht.

Wer jedem alles recht machen möchte, wird eine der häufigsten Psychofallen kennen: „Ich kann schlecht ,Nein’ sagen“. Kopp-Wichmann beschreibt, wie überfordert sich solche Menschen fühlen und gleichzeitig andere als egoistisch einstufen, die das „Nein“ nicht verbannen. Er erklärt, wie man seine eigenen Wünsche berücksichtigt anstatt sie zu verraten.

Danach analysiert er weitere Fallen, die Angst vor Konflikten etwa, oder die unstillbare Suche nach Anerkennung. Dadurch lernt man über sich und die Kollegen eine Menge. Alle Probleme wird man so natürlich nicht lösen können, aber mehr Gelassenheit im Arbeitsalltag ist ja bereits ein Gewinn. Auch Kopp-Wichmann vertritt den Grundsatz jeder Therapie: Nicht die Menschen kann man ändern, aber die „eigene Art, Geschehnisse zu bewerten“.

Veröffentlicht in der Westdeutschen Allgemeinen vom 16.4.2010</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Überleben im Arbeitsleben:</strong> <em>Mehr Verständnis für merkwürdiges Verhalten – das eigene und das der Kollegen. Ein kleiner Ratgeber<br />
</em><br />
Eine Kollegin kommt stets zu spät, hat aber noch nie ihren Flug in den Urlaub verpasst. Ein Kollege macht aus jeder Diskussion einen Machtkampf. Und ein Chef duldet neben sich nur schleimende Ja-Sager. Hinter solch widersinnigem Verhalten steckt immer ein handfester Nutzen, meint Roland Kopp-Wichmann. Doch fragen bräuchte man den Betreffenden nicht danach. Denn er würde gar nicht wissen, „warum er sich so bescheuert verhält“.</p>
<p>Das ist das große Problem an den vielen kleinen Problemen im Arbeitsalltag: Oft läuft das Verhalten unbewusst ab, so der Psychologe, Coach und Paartherapeut. Denn wer als Kind gelernt habe, wie er zum Beispiel auf Kritik reagieren sollte, werde sich als Erwachsener automatisch so verhalten, meint der Autor von „Ich kann auch anders – Psychofallen im Beruf erkennen“. Und verrät durch diesen Titel schon – wie es sich für einen anständigen Ratgeber gehört –, dass die Lösung in dem Buch gleich mitgeliefert wird: intensive Selbstreflexion.</p>
<p>Mithilfe von vielen Beispielen, einer schwungvollen Schreibe und eindringlicher Rhetorik, zeigt der ehemalige Werbetexter, warum wir uns selbst – ja, wiederholen wir es – „so bescheuert verhalten“. Das hat viel mit den „Inneren Antreibern“ zu tun: Während bei dem einen der Anspruch „Sei perfekt“ überwiegt, ist es beim anderen „Sei stark!“ oder „Mach es allen recht“. Ein kleiner Test zeigt einem schnell, welchen Inneren Antreibern man selbst gehorcht.</p>
<p>Wer jedem alles recht machen möchte, wird eine der häufigsten Psychofallen kennen: „Ich kann schlecht ,Nein’ sagen“. Kopp-Wichmann beschreibt, wie überfordert sich solche Menschen fühlen und gleichzeitig andere als egoistisch einstufen, die das „Nein“ nicht verbannen. Er erklärt, wie man seine eigenen Wünsche berücksichtigt anstatt sie zu verraten.</p>
<p>Danach analysiert er weitere Fallen, die Angst vor Konflikten etwa, oder die unstillbare Suche nach Anerkennung. Dadurch lernt man über sich und die Kollegen eine Menge. Alle Probleme wird man so natürlich nicht lösen können, aber mehr Gelassenheit im Arbeitsalltag ist ja bereits ein Gewinn. Auch Kopp-Wichmann vertritt den Grundsatz jeder Therapie: Nicht die Menschen kann man ändern, aber die „eigene Art, Geschehnisse zu bewerten“.</p>
<p>Veröffentlicht in der Westdeutschen Allgemeinen vom 16.4.2010</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sarolta Müller-Karpe</title>
		<link>http://www.ichkannauchanders-blog.de/rezensionen-und-kommentare-zum-buch/comment-page-1#comment-144</link>
		<dc:creator>Sarolta Müller-Karpe</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 May 2010 05:28:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ichkannauchanders-blog.de/?p=529#comment-144</guid>
		<description>Ich kann auch anders und ich tue das auch.

Wenn Sie zu den Menschen gehören, auf die der obige Satz zutrifft, dann haben 
Sie mit dem Buch von Roland Kopp-Wichmann die beste Wahl getroffen.

Sie werden mit Ihren vermeintlichen Schwächen besser umgehen  können und dadurch selbstgemachte Hindernisse sowohl aus Ihrem Berufs- als auch aus Ihrem Privatleben wegräumen.

Dieses kleine Taschenbuch ermöglicht Ihnen Ihr Leben verantwortungsbewusst selbst in die Hand zu nehmen.
Es  führt Sie zu wichtigen Bereichen Ihrer Persönlichkeit und zeigt Ihnen, wie Sie damit umgehen können, um mehr Zufriedenheit in Ihrem Leben zu erreichen.

Der Autor zeichnet kurz und einleuchtend die Hintergründe für unser Verhalten auf:

1. Was hinter unseren (beruflichen) Problemen steckt – unsere aus der Kindheit stammende Verhaltensmuster und Weltbild (Landkarte), die wir bewusst oder unbewusst zur eigen gemacht haben.
2. Was uns daran hindert, diese Probleme zu lösen – mit unseren bisherigen Handlungen haben wir für uns unbewusst Vorteile geschaffen 

Wenn wir jetzt doch unzufrieden sind mit unserem Verhalten, dann heißt es, dass die Nachteile unseres bisherigen Verhaltens die Vorteile nun überwiegen. Wir möchten deshalb eine Änderung unseres Verhaltens erreichen. Dies bedeutet die alten, bekannten Verhaltenswege zu verlassen und neue Wege zu suchen und zu gehen.

Hierfür bietet Roland Kopp-Wichmann eine effektive Hilfe an, indem er die vier, in seiner Praxis seit vielen Jahren bewährten, Werkzeuge benennt und Ihnen mit seinem Buch in die Hand gibt.

1.	Innere Achtsamkeit: Damit können Sie Ihre Landkarte (von der Realität gemachte Vorstellung) aufspüren
2.	Hilfreiche Sätze: Damit identifizieren sie Ihre inneren Konflikte zu Ihrem Problem
3.	Experimente: Damit können Sie Ihren Konflikt bearbeiten und neue Lösungswege ausprobieren.
4.	Logbuch: Damit vertiefen Sie Ihre Erfahrungen und Erfolge.

Diese können Sie nun alleinverantwortlich einsetzen bei der einen oder anderen Psychofalle, heißt alteingefahrene, nun als nachteilig empfundene Verhaltensweise, um die gewünschte Änderung zu erzielen.

Besonders begeistert bin ich von der kompakten Darstellung der Sachverhalte. 

Diese ist tiefgehend, jedoch in einem sehr angenehmen, leicht verständlichem Stil geschrieben, wodurch der Zugang zu diesen tieferen Ebenen erleichtert wird und gleichzeitig unterhaltsam ist.

Sehr gut finde ich auch, dass der Autor die 10 wichtigsten Psychofallen beschreibt und der Leserin und dem Leser konkrete Schritte zeigt, wie sie und/oder er aus diesen Fallen herauskommen kann.

In diesem Buch sitzt jeder Satz. Die einzige Wiederholung ist gewollt und wichtig. Die Erfahrung des Autors ist von Anfang bis zum Ende spürbar.

Das Buch habe ich in die Fachbibliothek meiner Praxis aufgenommen. Gleichzeitig nehme ich es, wie vom Autor empfohlen, als Begleiter für meinen eigenen Weg, und empfehle es genauso weiter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann auch anders und ich tue das auch.</p>
<p>Wenn Sie zu den Menschen gehören, auf die der obige Satz zutrifft, dann haben<br />
Sie mit dem Buch von Roland Kopp-Wichmann die beste Wahl getroffen.</p>
<p>Sie werden mit Ihren vermeintlichen Schwächen besser umgehen  können und dadurch selbstgemachte Hindernisse sowohl aus Ihrem Berufs- als auch aus Ihrem Privatleben wegräumen.</p>
<p>Dieses kleine Taschenbuch ermöglicht Ihnen Ihr Leben verantwortungsbewusst selbst in die Hand zu nehmen.<br />
Es  führt Sie zu wichtigen Bereichen Ihrer Persönlichkeit und zeigt Ihnen, wie Sie damit umgehen können, um mehr Zufriedenheit in Ihrem Leben zu erreichen.</p>
<p>Der Autor zeichnet kurz und einleuchtend die Hintergründe für unser Verhalten auf:</p>
<p>1. Was hinter unseren (beruflichen) Problemen steckt – unsere aus der Kindheit stammende Verhaltensmuster und Weltbild (Landkarte), die wir bewusst oder unbewusst zur eigen gemacht haben.<br />
2. Was uns daran hindert, diese Probleme zu lösen – mit unseren bisherigen Handlungen haben wir für uns unbewusst Vorteile geschaffen </p>
<p>Wenn wir jetzt doch unzufrieden sind mit unserem Verhalten, dann heißt es, dass die Nachteile unseres bisherigen Verhaltens die Vorteile nun überwiegen. Wir möchten deshalb eine Änderung unseres Verhaltens erreichen. Dies bedeutet die alten, bekannten Verhaltenswege zu verlassen und neue Wege zu suchen und zu gehen.</p>
<p>Hierfür bietet Roland Kopp-Wichmann eine effektive Hilfe an, indem er die vier, in seiner Praxis seit vielen Jahren bewährten, Werkzeuge benennt und Ihnen mit seinem Buch in die Hand gibt.</p>
<p>1.	Innere Achtsamkeit: Damit können Sie Ihre Landkarte (von der Realität gemachte Vorstellung) aufspüren<br />
2.	Hilfreiche Sätze: Damit identifizieren sie Ihre inneren Konflikte zu Ihrem Problem<br />
3.	Experimente: Damit können Sie Ihren Konflikt bearbeiten und neue Lösungswege ausprobieren.<br />
4.	Logbuch: Damit vertiefen Sie Ihre Erfahrungen und Erfolge.</p>
<p>Diese können Sie nun alleinverantwortlich einsetzen bei der einen oder anderen Psychofalle, heißt alteingefahrene, nun als nachteilig empfundene Verhaltensweise, um die gewünschte Änderung zu erzielen.</p>
<p>Besonders begeistert bin ich von der kompakten Darstellung der Sachverhalte. </p>
<p>Diese ist tiefgehend, jedoch in einem sehr angenehmen, leicht verständlichem Stil geschrieben, wodurch der Zugang zu diesen tieferen Ebenen erleichtert wird und gleichzeitig unterhaltsam ist.</p>
<p>Sehr gut finde ich auch, dass der Autor die 10 wichtigsten Psychofallen beschreibt und der Leserin und dem Leser konkrete Schritte zeigt, wie sie und/oder er aus diesen Fallen herauskommen kann.</p>
<p>In diesem Buch sitzt jeder Satz. Die einzige Wiederholung ist gewollt und wichtig. Die Erfahrung des Autors ist von Anfang bis zum Ende spürbar.</p>
<p>Das Buch habe ich in die Fachbibliothek meiner Praxis aufgenommen. Gleichzeitig nehme ich es, wie vom Autor empfohlen, als Begleiter für meinen eigenen Weg, und empfehle es genauso weiter.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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