<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Wem kann man helfen &#8211; und wem nicht?</title>
	<atom:link href="http://www.ichkannauchanders-blog.de/wem-kann-man-helfen-und-wem-nicht/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.ichkannauchanders-blog.de/wem-kann-man-helfen-und-wem-nicht</link>
	<description>Der Blog zum Buch</description>
	<lastBuildDate>Mon, 08 Aug 2011 02:49:51 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
	<item>
		<title>Von: O. Weging</title>
		<link>http://www.ichkannauchanders-blog.de/wem-kann-man-helfen-und-wem-nicht/comment-page-1#comment-318</link>
		<dc:creator>O. Weging</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 12:59:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ichkannauchanders-blog.de/?p=595#comment-318</guid>
		<description>&#039;Betriebsblindheit&#039; ist das Problem des &#039;markt&#039;-orientierten &#039;deutschen&#039;. 

Er haelt sich grundsaetzlich in allem fuer kompetent. Noch nicht einmal eine ehrenvolle Freundin koennen einem solche &#039;kompetenzkoppel&#039; aus Autohaeusern oder dem Schwaebischen Haeuslebauerland empfehlen. 

Da hilft es auch nicht, wenn man anderen Menschen mit &quot;Sedona&quot; Probleme induzieren will, um sich wieder einmal blauaeugig zu &#039;produzieren&#039;. 

&quot;Probleme Loesen&quot; und &quot;Sedona&quot; sind so unvereinbar wie Kaffee und kaltes Wasser. 

Als Interpretationsstrategie ist sie gerade noch fuer den Tuer-Verkaeufer eine Strategie, um einem das &#039;wievielte(?)&#039; Propekt einer Reklame fuer den &#039;kleinen muffelwagen&#039;, gemeinhin beim &#039;daitschen&#039; auch als &#039;auto&#039; gefuehrt, vor die Tuerschwelle zu legen. 

&quot;Sedona&quot; als &quot;Kompetenz von Etwas unbewusst KOENNEN&quot; wird dem blauaeugigen menschen (und UNTER-welt-mensch ist hier angebrachter) auch nicht antrainierbar sein. 

Fragen von &quot;Spontankompetenz&quot; und &quot;Intuition&quot; oder &quot;Temperament&quot; KANN nuneinmal ein blauaeugiger Adept von Unterbewusstseinsstrategien NICHT realisieren. Sei denjenigen dann damit gedient, dass sie einmal einen temperamentvollen MENSCHEN - und diese HABEN nun einmal KEINE blauen Augen, sondern BRAUNE oder GRUENE - um sich haben. DIESE sind naemlich die Menschen mit der &quot;SPONTANKOMPETENZ&quot;, waehrend ein &quot;Sedona&quot; nur das Agressivitaetspotential bei blauaeugigen &#039;vertretern&#039; mit der Tendenz zur Aggressivitaet nach Freud beim Manne und der Hysterie nach Freud bei der Frau latentiert. 

Lesen Sie mal besser die Buecher das guten alten Dr. Sigmund Freud. Der brauchte KEINEN &#039;blechhobel&#039; fuer das Selbstwertgefuehl oder &#039;Probleminterpretation&#039;. 

Hochachtungsvoll 
Dr.des.phil. Dipl.-Psych. O.Weging</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8216;Betriebsblindheit&#8217; ist das Problem des &#8216;markt&#8217;-orientierten &#8216;deutschen&#8217;. </p>
<p>Er haelt sich grundsaetzlich in allem fuer kompetent. Noch nicht einmal eine ehrenvolle Freundin koennen einem solche &#8216;kompetenzkoppel&#8217; aus Autohaeusern oder dem Schwaebischen Haeuslebauerland empfehlen. </p>
<p>Da hilft es auch nicht, wenn man anderen Menschen mit &#8220;Sedona&#8221; Probleme induzieren will, um sich wieder einmal blauaeugig zu &#8216;produzieren&#8217;. </p>
<p>&#8220;Probleme Loesen&#8221; und &#8220;Sedona&#8221; sind so unvereinbar wie Kaffee und kaltes Wasser. </p>
<p>Als Interpretationsstrategie ist sie gerade noch fuer den Tuer-Verkaeufer eine Strategie, um einem das &#8216;wievielte(?)&#8217; Propekt einer Reklame fuer den &#8216;kleinen muffelwagen&#8217;, gemeinhin beim &#8216;daitschen&#8217; auch als &#8216;auto&#8217; gefuehrt, vor die Tuerschwelle zu legen. </p>
<p>&#8220;Sedona&#8221; als &#8220;Kompetenz von Etwas unbewusst KOENNEN&#8221; wird dem blauaeugigen menschen (und UNTER-welt-mensch ist hier angebrachter) auch nicht antrainierbar sein. </p>
<p>Fragen von &#8220;Spontankompetenz&#8221; und &#8220;Intuition&#8221; oder &#8220;Temperament&#8221; KANN nuneinmal ein blauaeugiger Adept von Unterbewusstseinsstrategien NICHT realisieren. Sei denjenigen dann damit gedient, dass sie einmal einen temperamentvollen MENSCHEN &#8211; und diese HABEN nun einmal KEINE blauen Augen, sondern BRAUNE oder GRUENE &#8211; um sich haben. DIESE sind naemlich die Menschen mit der &#8220;SPONTANKOMPETENZ&#8221;, waehrend ein &#8220;Sedona&#8221; nur das Agressivitaetspotential bei blauaeugigen &#8216;vertretern&#8217; mit der Tendenz zur Aggressivitaet nach Freud beim Manne und der Hysterie nach Freud bei der Frau latentiert. </p>
<p>Lesen Sie mal besser die Buecher das guten alten Dr. Sigmund Freud. Der brauchte KEINEN &#8216;blechhobel&#8217; fuer das Selbstwertgefuehl oder &#8216;Probleminterpretation&#8217;. </p>
<p>Hochachtungsvoll<br />
Dr.des.phil. Dipl.-Psych. O.Weging</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sylvia Hillmann</title>
		<link>http://www.ichkannauchanders-blog.de/wem-kann-man-helfen-und-wem-nicht/comment-page-1#comment-167</link>
		<dc:creator>Sylvia Hillmann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 12:17:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ichkannauchanders-blog.de/?p=595#comment-167</guid>
		<description>Hallo,

bei meiner fast drei Jahre alten Tochter ist &quot;kann ich alleine&quot; oder &quot;Mama, hilf mir&quot; schon ein ganz großes Thema. Das ändert sich auch immer. Mal hat sie Tage, wo sie alles alleine will und dann gibt es wieder Tage, wo sie extrem hilfsbedürftig ist und auch bei Sachen, die sie sonst alleine macht, unbedingt geholfen bekommen möchte.

Ich frage sie, wenn ich sehe, dass es etwas hakt oder warte, bis ich um Hilfe gebeten werde. Naja - ausgenommen Situationen, wo es schnell gehen muss und klar ist, dass sie es (noch) nicht schaffen kann.

Meine Mutter hat leider bis heute noch nicht verstanden, dass man auf einen Hilfsauftrag warten sollte. Das hat sogar soweit geführt, dass ich jetzt den Kontakt erheblich eingeschränkt habe. Wir sehen uns nur noch alle paar Wochen für 2-3 Stunden. Und selbst das ist ziemlich anstrengend für mich. Wenn ich nicht 100% ausgeschlafen und 100% fröhlich bin, wird so lange gebohrt und gefragt, bis ich entweder sehr harsch eine Grenze setze (was dazu führt, dass sie beleidigt die &quot;Ich bin doch deine Mutter und mache mir einfach Sorgen&quot;- Schiene fährt) oder sie sich irgendetwas gesucht hat, wo ich ihres Erachtens eine Hilfe brauche. Ab da bin ich dann damit beschäftigt sämtliche Hilfsangebote und guten Ratschläge abzublocken. Und selbst wenn offensichtlich alles in Ordnung ist, findet sie etwas. Ich habe zu wenig Zeit für mich (sonst hätte ich sie schließlich mal angerufen), meine Kanzlei läuft schlecht (warum sonst hätte ich soviel Freizeit, dass ich so erholt aussehe). Naja - ändern kann man sie nicht. Ich habe schon oft genug deutlich gesagt, dass ich keine Hilfe von ihr möchte, wenn ich sie nicht darum bitte und sie sich aus unserem Privatleben heraus halten soll. Geholfen hat es nie etwas...


Das Problem an der &quot;unbewussten Inkompetenz&quot; ist, dass man selbst ja nicht weiß, dass etwas im Argen liegt. Wie soll man dann etwas ändern? &quot;Einsicht ist der erste Schritt zu Besserung&quot;, sagt man so schön. Aber diese Einsicht zu bekommen ist leider nicht immer einfach. Manchmal stößt man durch Zufall darauf, manchmal spürt man, dass es da etwas gibt, was nicht stimmt und macht sich auf die Suche. Manchmal halt an der falschen Stelle, wie der autoritäre Chef bei den Mitarbeitern. Obwohl ich sicher bin, dass er wenn er genau in sich reinhört merken könnte, dass es da noch etwas anderes gibt. Letztlich ist dieses Problem ja nicht überall zu finden. Wenn ich ein Mal etwas erlebe, ist es halt so. Beim zweiten Mal könnte man vielleicht mal nachdenken. Wenn sich aber etwas immer wieder wiederholt und eine regelrechte Serie erlebt wird, ist das kein Zufall.
Das zu erkennen ist aber viel schwerer, als wenn man weiß &quot;Ich kann in Word keine Fußzeilen einfügen.&quot; Dazu fallen einem dann ja auch genug Lösungsmöglichkeiten ein. Handbuch, Foren, Freunde, rumprobieren. Aber wenn man nicht weiß, was schief läuft, ist es schwer. Einen Fehler bei sich selbst zu suchen tut halt auch immer weh. Und wer möchte das schon?!

Kann man bei so einem &quot;unguten Gefühl im Bauch, dass etwas nicht stimmt&quot; mit irgendeiner Methode herausfinden, wo der Hase im Pfeffer liegt? Wenn ich ahne, dass es ein Muster gibt, ich aber nicht weiß, wie ich die Ursache finden kann? Oder braucht es dann immer Hilfe von Außen, weil man selbst zu &quot;betriebsblind&quot; ist?

LG S.Hillmann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>bei meiner fast drei Jahre alten Tochter ist &#8220;kann ich alleine&#8221; oder &#8220;Mama, hilf mir&#8221; schon ein ganz großes Thema. Das ändert sich auch immer. Mal hat sie Tage, wo sie alles alleine will und dann gibt es wieder Tage, wo sie extrem hilfsbedürftig ist und auch bei Sachen, die sie sonst alleine macht, unbedingt geholfen bekommen möchte.</p>
<p>Ich frage sie, wenn ich sehe, dass es etwas hakt oder warte, bis ich um Hilfe gebeten werde. Naja &#8211; ausgenommen Situationen, wo es schnell gehen muss und klar ist, dass sie es (noch) nicht schaffen kann.</p>
<p>Meine Mutter hat leider bis heute noch nicht verstanden, dass man auf einen Hilfsauftrag warten sollte. Das hat sogar soweit geführt, dass ich jetzt den Kontakt erheblich eingeschränkt habe. Wir sehen uns nur noch alle paar Wochen für 2-3 Stunden. Und selbst das ist ziemlich anstrengend für mich. Wenn ich nicht 100% ausgeschlafen und 100% fröhlich bin, wird so lange gebohrt und gefragt, bis ich entweder sehr harsch eine Grenze setze (was dazu führt, dass sie beleidigt die &#8220;Ich bin doch deine Mutter und mache mir einfach Sorgen&#8221;- Schiene fährt) oder sie sich irgendetwas gesucht hat, wo ich ihres Erachtens eine Hilfe brauche. Ab da bin ich dann damit beschäftigt sämtliche Hilfsangebote und guten Ratschläge abzublocken. Und selbst wenn offensichtlich alles in Ordnung ist, findet sie etwas. Ich habe zu wenig Zeit für mich (sonst hätte ich sie schließlich mal angerufen), meine Kanzlei läuft schlecht (warum sonst hätte ich soviel Freizeit, dass ich so erholt aussehe). Naja &#8211; ändern kann man sie nicht. Ich habe schon oft genug deutlich gesagt, dass ich keine Hilfe von ihr möchte, wenn ich sie nicht darum bitte und sie sich aus unserem Privatleben heraus halten soll. Geholfen hat es nie etwas&#8230;</p>
<p>Das Problem an der &#8220;unbewussten Inkompetenz&#8221; ist, dass man selbst ja nicht weiß, dass etwas im Argen liegt. Wie soll man dann etwas ändern? &#8220;Einsicht ist der erste Schritt zu Besserung&#8221;, sagt man so schön. Aber diese Einsicht zu bekommen ist leider nicht immer einfach. Manchmal stößt man durch Zufall darauf, manchmal spürt man, dass es da etwas gibt, was nicht stimmt und macht sich auf die Suche. Manchmal halt an der falschen Stelle, wie der autoritäre Chef bei den Mitarbeitern. Obwohl ich sicher bin, dass er wenn er genau in sich reinhört merken könnte, dass es da noch etwas anderes gibt. Letztlich ist dieses Problem ja nicht überall zu finden. Wenn ich ein Mal etwas erlebe, ist es halt so. Beim zweiten Mal könnte man vielleicht mal nachdenken. Wenn sich aber etwas immer wieder wiederholt und eine regelrechte Serie erlebt wird, ist das kein Zufall.<br />
Das zu erkennen ist aber viel schwerer, als wenn man weiß &#8220;Ich kann in Word keine Fußzeilen einfügen.&#8221; Dazu fallen einem dann ja auch genug Lösungsmöglichkeiten ein. Handbuch, Foren, Freunde, rumprobieren. Aber wenn man nicht weiß, was schief läuft, ist es schwer. Einen Fehler bei sich selbst zu suchen tut halt auch immer weh. Und wer möchte das schon?!</p>
<p>Kann man bei so einem &#8220;unguten Gefühl im Bauch, dass etwas nicht stimmt&#8221; mit irgendeiner Methode herausfinden, wo der Hase im Pfeffer liegt? Wenn ich ahne, dass es ein Muster gibt, ich aber nicht weiß, wie ich die Ursache finden kann? Oder braucht es dann immer Hilfe von Außen, weil man selbst zu &#8220;betriebsblind&#8221; ist?</p>
<p>LG S.Hillmann</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herbert Seeger</title>
		<link>http://www.ichkannauchanders-blog.de/wem-kann-man-helfen-und-wem-nicht/comment-page-1#comment-112</link>
		<dc:creator>Herbert Seeger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 18:05:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ichkannauchanders-blog.de/?p=595#comment-112</guid>
		<description>Hallo Herr Kopp-Wichmann,

besten Dank für Ihre Antwort. Heute habe ich bereits getestet und kann nur Positives berichten.

1. Die Gespräche laufen viel lockerer, meine &quot;Aufgeschlossenheit&quot; und Fokussierung auf meinen Gesprächspartner bewirken ein sympathischeres Gesprächs&quot;klima&quot;.
2. Es gelingt natürlich nicht, in diesem ersten kurzen Gespräch ein Umdenken einzuleiten. Ich weiss aber, an welchem wichtigen Punkt ich meinen Gesprächspartner sensibilisieren muss.
3. Über diesen Punkt kann ich nun den Gesprächspartner mit weiterem Infomaterial (z.B. Kopie eines Fachartikels) per E Mail ansprechen.
4. Alle 2 Wochen ein Artikel und nach spätestens 6 Wochen ein nächster persönlicher Besuch. Das müsste doch eine gute Chance sein!

Mal sehen, ob es Erfolg bringt.
Ich bin selbst sehr gespannt.

Viele Grüße aus dem frühlingshaften Schwabenland</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Kopp-Wichmann,</p>
<p>besten Dank für Ihre Antwort. Heute habe ich bereits getestet und kann nur Positives berichten.</p>
<p>1. Die Gespräche laufen viel lockerer, meine &#8220;Aufgeschlossenheit&#8221; und Fokussierung auf meinen Gesprächspartner bewirken ein sympathischeres Gesprächs&#8221;klima&#8221;.<br />
2. Es gelingt natürlich nicht, in diesem ersten kurzen Gespräch ein Umdenken einzuleiten. Ich weiss aber, an welchem wichtigen Punkt ich meinen Gesprächspartner sensibilisieren muss.<br />
3. Über diesen Punkt kann ich nun den Gesprächspartner mit weiterem Infomaterial (z.B. Kopie eines Fachartikels) per E Mail ansprechen.<br />
4. Alle 2 Wochen ein Artikel und nach spätestens 6 Wochen ein nächster persönlicher Besuch. Das müsste doch eine gute Chance sein!</p>
<p>Mal sehen, ob es Erfolg bringt.<br />
Ich bin selbst sehr gespannt.</p>
<p>Viele Grüße aus dem frühlingshaften Schwabenland</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: rkwichmann</title>
		<link>http://www.ichkannauchanders-blog.de/wem-kann-man-helfen-und-wem-nicht/comment-page-1#comment-108</link>
		<dc:creator>rkwichmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 16:28:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ichkannauchanders-blog.de/?p=595#comment-108</guid>
		<description>Hallo Herr Seeger,
an die Zielgruppe von Kunden oder Verkäufern hatte ich beim Schreiben des Artikels gar nicht gedacht. Aber Sie haben vollkommen Recht.

Aus meiner über zehnjährigen Erfahrung als Vertriebstrainer (u.a. für FIAT und Alfa Romeo) habe ich dazu auch viel erlebt. Schon die Verkäufer-Standardfrage, wenn er auf einen interessierten Kunden zugeht, ist ja ziemlich sinnfrei. Der Kunde hat kein Problem, sondern schaut sich um. Das Angebot &quot;zu helfen&quot; etabliert von vornherein eine Sozialarrbeits-Beziehung:&quot; Du hast ein Problem und ich helfe Dir&quot;. Aber der Problem hat vermutlich kein Problem, sondern er zeigt Interesse. Er hat vielleicht eine Frage, aber eine Frage ist noch kein Problem.

Insofern sind &quot;fragende Kontaktaussagen&quot; wie ich das nenne, sinnvoller und vermeiden die Oben-Unten-Beziehung. Solche Kontaktaussagen können sein: &quot; Tolles Auto, hm?&quot; &quot;Sie interessieren sich für den Kofferraum, hm?&quot; etc. holen den Kunden da ab, wo er innerlich vermutlich ist. Vermutlich, deshalb ist das &quot;hm&quot; am Ende der Aussage wichtig. Es nagelt den Kunden nicht fest, er kann bestätigen oder meine Aussage korrigieren.

Wenn Sie Lust haben, schreiben Sie mir doch von Ihren Testergebnissen. Danke für Ihren Kommentar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Seeger,<br />
an die Zielgruppe von Kunden oder Verkäufern hatte ich beim Schreiben des Artikels gar nicht gedacht. Aber Sie haben vollkommen Recht.</p>
<p>Aus meiner über zehnjährigen Erfahrung als Vertriebstrainer (u.a. für FIAT und Alfa Romeo) habe ich dazu auch viel erlebt. Schon die Verkäufer-Standardfrage, wenn er auf einen interessierten Kunden zugeht, ist ja ziemlich sinnfrei. Der Kunde hat kein Problem, sondern schaut sich um. Das Angebot &#8220;zu helfen&#8221; etabliert von vornherein eine Sozialarrbeits-Beziehung:&#8221; Du hast ein Problem und ich helfe Dir&#8221;. Aber der Problem hat vermutlich kein Problem, sondern er zeigt Interesse. Er hat vielleicht eine Frage, aber eine Frage ist noch kein Problem.</p>
<p>Insofern sind &#8220;fragende Kontaktaussagen&#8221; wie ich das nenne, sinnvoller und vermeiden die Oben-Unten-Beziehung. Solche Kontaktaussagen können sein: &#8221; Tolles Auto, hm?&#8221; &#8220;Sie interessieren sich für den Kofferraum, hm?&#8221; etc. holen den Kunden da ab, wo er innerlich vermutlich ist. Vermutlich, deshalb ist das &#8220;hm&#8221; am Ende der Aussage wichtig. Es nagelt den Kunden nicht fest, er kann bestätigen oder meine Aussage korrigieren.</p>
<p>Wenn Sie Lust haben, schreiben Sie mir doch von Ihren Testergebnissen. Danke für Ihren Kommentar.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Herbert Seeger</title>
		<link>http://www.ichkannauchanders-blog.de/wem-kann-man-helfen-und-wem-nicht/comment-page-1#comment-107</link>
		<dc:creator>Herbert Seeger</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 15:09:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ichkannauchanders-blog.de/?p=595#comment-107</guid>
		<description>Ein toller Artikel, ich werde ihn gerne weiterempfehlen.

Bei der Akquise von Autohäusern erlebe ich alle Varianten. Ich denke, dass ein besseres Verständnis für den aktuellen Stand meines &quot;Gegenübers&quot; einen leichteren Zugang ermöglicht.
Das werde ich sofort testen.

Herbert Seeger</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein toller Artikel, ich werde ihn gerne weiterempfehlen.</p>
<p>Bei der Akquise von Autohäusern erlebe ich alle Varianten. Ich denke, dass ein besseres Verständnis für den aktuellen Stand meines &#8220;Gegenübers&#8221; einen leichteren Zugang ermöglicht.<br />
Das werde ich sofort testen.</p>
<p>Herbert Seeger</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: rkwichmann</title>
		<link>http://www.ichkannauchanders-blog.de/wem-kann-man-helfen-und-wem-nicht/comment-page-1#comment-106</link>
		<dc:creator>rkwichmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 14:55:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ichkannauchanders-blog.de/?p=595#comment-106</guid>
		<description>Hallo Her Lihs,
das kommt ganz darauf an. Schon Kinder ab sechs wehren sich ja, wenn man ihnen ungefragt zur Hand gehen will. &quot;Selber machen!&quot; ist dann oft die barsche Reaktion und das Feedback, dass man glaubte, helfen zu müssen. 

Natürlich muss man manchmal bei Kindern und Jugendlichen eingreifen, vor allem wenn sie nicht volljährig sind und man noch einen Erziehungsauftrag hat. Aber auch da stößt man zuweilen an die Grenzen des Individuums. Fingerspitzengefühl und eine offene Kommunikation sind dann die besten Mittel.

Danke für Ihre Frage.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Her Lihs,<br />
das kommt ganz darauf an. Schon Kinder ab sechs wehren sich ja, wenn man ihnen ungefragt zur Hand gehen will. &#8220;Selber machen!&#8221; ist dann oft die barsche Reaktion und das Feedback, dass man glaubte, helfen zu müssen. </p>
<p>Natürlich muss man manchmal bei Kindern und Jugendlichen eingreifen, vor allem wenn sie nicht volljährig sind und man noch einen Erziehungsauftrag hat. Aber auch da stößt man zuweilen an die Grenzen des Individuums. Fingerspitzengefühl und eine offene Kommunikation sind dann die besten Mittel.</p>
<p>Danke für Ihre Frage.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Udo Lihs</title>
		<link>http://www.ichkannauchanders-blog.de/wem-kann-man-helfen-und-wem-nicht/comment-page-1#comment-105</link>
		<dc:creator>Udo Lihs</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 13:56:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ichkannauchanders-blog.de/?p=595#comment-105</guid>
		<description>Vielen Dank! Ihr Text hilft mir sehr weiter. Nur eine Frage: Gelten diese Stufen auch für Kinder und Jugendliche?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank! Ihr Text hilft mir sehr weiter. Nur eine Frage: Gelten diese Stufen auch für Kinder und Jugendliche?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

